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Ladakh-Eindrückliche Hochebene

Diese Rundreise bietet Ihnen spektakuläre Landschaften mit unendlich scheinenden Ebenen, Tälern und Bergen mit weissen Gipfeln. Sie treffen auf alte tibetische Kulturen, wo sich der Buddhismus mit den früher herrschenden Bönpa-Traditionen vermischt. Diese Reise führt Sie zur «Mondlandschaft» bei Lamayuru, zur fruchtbaren Oase von Alchi und in die Dörfer von Dah und Hanu am Indusfluss. Ein besonderer Abstecher ist die Fahrt zum Tso Morari, dem riesigen Salzsee an der Grenze zu Tibet, dessen glitzerndes Wasser die vielfarbigen, kahlen Berge rundherum spiegelt.

  • Ladakh – Eindrückliche Hochebene à la carte: 14 Tage ab/bis Zürich
  • Privatreise
  • Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober

Reiseprogramm nach Tagen

1: Zürich–Delhi

Flug mit Swiss nach Delhi.

2: Delhi–Leh

Früh am Morgen Flug von Delhi nach Leh. Rest des Tages zur freien Verfügung. Gönnen Sie sich Ruhe, um sich an die Höhe zu gewöhnen.

3: Leh

Am Morgen Ausflug zur Shantistupa, einem von Japanern finanzierten buddhistischen Tempel hoch über der Stadt. Von hier haben Sie eine unvergleichliche Aussicht über die Berge und das Industal. Den Nachmittag verbringen Sie bei einer alteingesessenen, noblen Ladakhi-Familie. Bei dieser Gelegenheit erfahren Sie einiges über die Lebensweise der Bewohner dieses Hochplateaus.

4: Leh

Die drei Klöster, die heute besichtigt werden, sind die wichtigsten der Region um Leh. Sie geben uns einen weiteren aufschlussreichen Einblick in die Glaubenswelt der Ladakhi. Shey ist die alte Hauptstadt des oberen Industales und besonders wegen der Fülle an Steinreliefs an seinem Kloster bekannt. Tikse ist das spektakulärste Kloster im Industal. Majestätisch thront es über der Ebene. Hat man einmal den Aufstieg über die Stufen bewältigt, wird man mit einem einmaligen Rundblick belohnt. Das Kloster beherbergt eine wunderschöne Statue des Buddha Maitreya, der hier in einer Lotusposition dargestellt ist. Hemis ist das populärste aller Ladakhi- Klöster und liegt versteckt in einer Seitenschlucht des Indus. Zu den Hauptschätzen dieses Klosters gehören einige massive Silberchorten und eine traumhafte Darstellung von Buddha Sakyamuni, dem Original-Buddha. Am Ausgang der Schlucht finden Sie lange Manimauern, die über Jahrhunderte von Pilgern aufgebaut und mit in Stein gemeisselten Gebeten versehen sind. Die Mauersteine werden auch heute noch von den Mönchen im Auftrag von Gläubigen angefertigt und bringen gutes Glück und ein langes Leben.

5: Leh–Lamayuru

Fahrt von Leh nach Lamayuru. Die Geschichte von Lamayuru reicht bis weit vor den Buddhismus zurück, der das tibetische Plateau erst im 8. Jahrhundert erreichte. Die Strasse nach Lamayuru führt uns durch zahlreiche Haarnadelkurven in eine fast unwirklich erscheinende Landschaft. Das Kloster wirkt wie eine Festung in den zerklüfteten Bergen, die sich hier in den verschiedensten Farbtönen offenbaren. Jahrhunderte lange Wind- und Wassererosionen liessen hier fantastische Steinformationen zurück, die zum Teil wie eine Mondlandschaft anmuten.

6: Lamayuru–Dah–Hanu–Alchi

Die Darden von Dah und Hanu waren die Ersten, die im 5. Jahrhundert über die schwierigen und hohen Pässe auf das tibetische Plateau vordrangen. Nach ihrer Abstammung sind sie Indo-Iraner und unterscheiden sich deutlich von den tibetomongolischen Ladakhis. Die meisten Darden wurden in den letzten Jahrhunderten von der tibeto-buddhistischen und islamischen Traditionen beeinflusst. Es kommt deshalb fast einem Wunder gleich, dass bis heute ca. 2000 Darden ihre Kultur und Lebensweise bewahrt haben. Weiterfahrt nach Alchi.

7: Alchi

Alchi ist eine grüne Oase inmitten karger Berge. Besichtigung des eindrücklichen Tempels aus dem 8. Jahrhundert. Die Alchi-Gompa (Kloster) ist das älteste Bauwerk von Ladakh und gibt uns einen Einblick in die frühen Tage des Buddhismus auf dem tibetischen Plateau.

8: Alchi–Leh

Am Vormittag Rückfahrt nach Leh. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, den lebhaften Basar der Stadt zu erkunden.

9: Leh–Tso Morari

Der heutige Ausflug führt zuerst durch das Industal Richtung Osten und überquert dann eine Hügelkette, die das Hochplateau von Changthang abgrenzt. Hier, an der Grenze zu Tibet, befindet sich der riesige Salzsee Tso Morari. In seinem funkelnden Wasser spiegeln sich die umliegenden Berge mit ihren weissen Schneegipfeln. Im Sommer lassen sich die Nomaden des Hochlandes an seinen Ufern nieder, um ihre Ziegen und Yaks weiden zu lassen. Im Kontakt mit den Angehörigen des Nomadenstammes bekommen Sie eine Ahnung von deren hartem Alltag und ihren Bräuchen.

10: Tso Morari

Geruhsamer Tag zum nochmaligen Geniessen des Tso-Morari-Sees und Kennenlernen des Karzok-Dorfes. Der Tso Morari (Bergsee) liegt in der Mitte des Rupshu- Tales und ist umgeben von 6000 Meter hohen Gipfeln. Dieses Gebiet beherbergt auch eine Vielzahl an Wildtieren; zum Beispiel den scheuen Schneeleoparden, Rotfüchse und Kraniche. In Karzok besuchen Sie das 350 Jahre alte Kloster, in dem ca. 30 Mönche leben.

11: Tso Morari–Leh

Morgens Fahrt an den Tsokar-See (120 km, ca. 4 Autostunden) und kurzer Halt. Der Tsokar-See wird wegen seinen Salzablagerungen auch «weisser See» genannt. Weiterfahrt nach Leh.

12: Leh

Der ganze Tag steht zur freien Verfügung in Leh.

13: Leh–Delhi

Am Morgen Flug nach Delhi. Fahrt zum Hotel. Transfer zum internationalen Flughafen.

14: Delhi–Zürich

Nach Mitternacht Flug nach Zürich. Ankunft im Laufe des Vormittages.